Übergangspflege und Verhinderungspflege - Entlastung für pflegende Angehörige

Als Übergangspflege/Verhinderungspflege können Pflegeleistungen auch für einen begrenzten Zeitraum übernommen werden. Zum Beispiel um pflegende Angehörige zu  entlasten und Ihnen eine Kur oder einen Urlaub  zu ermöglichen oder um die Zeit bis zu einer  Rehabilitationsmaßnahme zu überbrücken.

Verhinderungspflege nach § 39 SGB XI ist eine Leistung der Pflegeversicherung und ist wie folgt definiert:
„Pflegebedürftige mit Pflegegrad 2, 3, 4 oder 5 haben Anspruch auf Verhinderungspflege, wenn sie seit mindestens sechs Monaten von einem Angehörigen gepflegt werden und dieser vorübergehend verhindert ist.“

  • Jährliche Kostenübernahme für Verhinderungspflege bis zu 1.612 Euro.
  • Jährlicher Anspruch auf bis zu sechs Wochen Verhinderungspflege
  • Keine Kürzung des Pflegegelds bei Verhinderungspflege

Für die Verhinderungspflege kann auch noch 50 % der Kurzzeitpflege angerechnet (kombiniert) werden, sofern für diesen Betrag im laufenden Kalenderjahr noch keine Kurzzeitpflege in Anspruch genommen wurde. Somit würde sich der bereitgestellte Betrag für die Verhinderungspflege von 1.612 € auf 2.418 € erhöhen.

 
Arbeitsfelder sind Häusliche Krankenpflege,  Hauspflege, Psycho­soziale Betreuung  und Sozialberatung.
Von der Aufstellung des Pflegeplans bis zur Urlaubsbegleitung bieten wir ein komplettes ServicePaket an, dessen einzelne Komponenten allen Lebens- und Notlagen gerecht werden.
Sie werden betreut von Mitarbeitern unterschiedlicher Qualifikationen, z.B. dreijährig examinierte Krankenpflegekräfte, dreijährig examinierte Alfenpflegekräfte und qualifizierte Pflegekräfte.